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Über uns

Wir sind ein Team verschiedener Kooperationspartnern aus dem Bereich der historisch-politischen Bildung und der soziokulturellen Jugendarbeit.

Who is who? – Die Veranstalter im Detail

BStU

Die Behörde des Bundesbeauftragten (BStU) bewahrt in ihren Archiven die Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit der ehemaligen DDR (MfS) auf. Sie stellt sie für verschiedene Zwecke nach gesetzlichen Vorschriften Privatpersonen, Institutionen, sowie unterschiedlichen Medien und der wissenschaftlichen Forschung zur Verfügung. Im Zuge der Friedlichen Revolution 1989/90 gegen die kommunistische Diktatur in Ostdeutschland wurden die ehemaligen MfS-Dienststellen von Demonstranten besetzt und die Auflösung erzwungen.

Revolutionärer Bürgerwille und das frei gewählte Parlament der DDR ebneten den Weg für die Sicherung und kontrollierte Öffnung der Stasi-Akten. Am Tag der deutschen Wiedervereinigung wurde nach Beschluss der Volkskammer der Abgeordnete Joachim Gauck zum Sonderbeauftragten der Bundesregierung für die Stasi-Unterlagen ernannt.

Die entstandene Behörde wird derzeit von Roland Jahn geleitet. Sie hat den Auftrag, die Öffentlichkeit über Struktur, Methoden und Wirkungsweise des MfS zu unterrichten und trägt damit zur historischen, politischen, juristischen und gesellschaftlichen Aufarbeitung der SED-Diktatur bei. Sie fördert die öffentliche Auseinandersetzung mit totalitären Ideen und Strukturen, indem sie öffentlich zu aufarbeitungspolitischen Fragen Stellung bezieht.

In den Außenstellen des BStU finden unterschiedliche Veranstaltungen zu Themen rund um den Staatssicherheitsdienst statt. Die Archive kann man in einer kostenlosen Führung besuchen. Schülerinnen und Schüler lernen die Arbeitsweise der Staatssicherheit bei einem Projekttag kennen.

Am Projekt "Untold Stories" sind die Außenstellen des BStU in Chemnitz, Dresden und Leipzig beteiligt.
www.bstu.bund.de

Sächsische Bildungsagentur, Regionalstelle Leipzig

Die Sächsische Bildungsagentur, Regionalstelle Leipzig, ist die zuständige Schulaufsichtsbehörde für ca. 340 öffentliche Schulen sowie die Schulen in freier Trägerschaft in der Region Leipzig. Dazu gehören die Stadt Leipzig und die Landkreise Leipzig sowie Nordsachsen.
www.sachsen-macht-schule.de

Steinhaus Bautzen

Im Herzen der Spreestadt Bautzen liegt das Steinhaus. Ein soziokulturelles Zentrum, welches Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen den nötigen Raum für die Umsetzung ihrer eigenen Projekte und Ideen, sowie einen Rahmen zur Ermöglichung von bürgerschaftlichem Engagement bietet. Der Verein ist in drei Geschäftsfeldern tätig: Jugend- und Sozialarbeit, kulturellen Zweckbetrieben (Theater, Kino, Atelier, Puppentheater, Veranstaltungen und Musikwerkstatt) und einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb.

Die Jugendzeitschrift "Transponder 37" oder das von Jugendlichen gegründete "Jugendforum Bautzen" sind Ausdruck selbstbestimmter und selbstorganisierter Arbeitsformen. Zudem haben verschiedene Vereine und die Kinder- und Jugendbibliothek der Stadt Bautzen im Steinhaus ihr Domizil gefunden. Anliegen des Steinhaus ist die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit sowie der generationsübergreifenden Kulturarbeit. Jährliche Highlights sind der Nachwuchsbandwettbewerb für die Region, Beat, und nicht zuletzt zahlreiche nationale und internationale Jugendbegegnungen.

Graffitiverein Leipzig

Der Graffitiverein wurde 1998 von Personen, die sich mit der Jugendkultur Graffiti auseinandersetzen in Eigenorganisation gegründet. Er bezweckt die Förderung von zeitgenössischer Kunst und Kultur, insbesondere durch aktive Öffentlichkeitsarbeit, Bildungsangebote und die Umsetzung der künstlerisch gestalterischen Neigung besonders junger Personen. Dabei arbeitet der Verein nach dem Konzept "Kreativ statt Kriminell", welches den 1. Preis beim Wettbewerb zur Förderung der politischen Bildung des sächsischen Landtags erhielt.

Der Graffitiverein ist Teil eines komplexen Netzwerkes aus sozial, kulturell und wissenschaftlich arbeitenden Institutionen. Er zeichnet sich durch seine pädagogische Arbeitsweise, sowohl in der Kultur- als auch in der Präventionsarbeit aus. Kinder und Jugendliche werden durch den Verein betreut, um sich aktiv an der Stadtentwicklung zu beteiligen. Der Graffitiverein Leipzig sieht sich als Bindeglied zwischen Jugendlichen und Erwachsenen und strebt den konstruktiven Dialog an.

Wer wissen will, wo es legale Flächen zum Sprühen gibt, der sollte sich an den Graffitiverein wenden. Man kann aber auch an einem Workshop oder einem Seminar teilnehmen, ein Forschungsprojekt betreuen oder seine Hausfassade gestalten lassen.
www.graffitiverein.de

"Untold Stories" - Trailer

Wisst Ihr eigentlich, was im Herbst 1989 in Eurer Stadt passiert ist? Dann geht auf Spurensuche.

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